Söder fordert deutschen Alleingang bei Finanztransaktionssteuer

Markus Söder, Bayerisches Finanzministerium,  Text: dts Nachrichtenagentur
Foto: Markus Söder, Bayerisches Finanzministerium, Text: dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) hat im Interview mit dem Nachrichten-Magazin “Der Spiegel” vorgeschlagen, dass Deutschland eine Finanztransaktionssteuer notfalls im Alleingang einführen solle. Wenn das Vorhaben in der EU scheitere, müsse es in der Euro-Zone versucht werden. “Und wenn es dort nicht klappt, dann wäre ich für einen deutschen Alleingang.”

Deutschland besitze in Europa eine Führungsfunktion, sagte Söder. Er plädierte zudem dafür, den computergestützten Hochfrequenzhandel mit einer “Clicksteuer” zu belegen. Bei diesem Handel würden tausendmal mehr Aufträge erteilt, als letztlich durchgeführt würden. Wenn bei jedem dieser Versuche eine Steuer fällig würde, “dann werden viele dieser Testangebote unterbleiben”. Ein Börsenhändler wickle etwa 5.000 Geschäfte am Tag ab, ein Computer 60 Millionen. “Das muss entschleunigt werden, weil es sonst die Stabilität des Finanzsektors gefährdet”, fordert Söder.

Facebook kauft Geschenkservice-App Karma

Facebook, dts Nachrichtenagentur
Foto: Facebook, dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Das soziale Netzwerk Facebook hat das Start-up-Unternehmen Karma Science gekauft, das eine Geschenkservice-App für Android und iOS entwickelt hat. Das wurde kurz nach dem Börsengang von Facebook am Freitag bekannt. Der Kaufpreis für Karma beträgt knapp 4,5 Millionen US-Dollar.

Die Software erinnert den Nutzer an Anlässe, an denen ein Geschenk angebracht ist und gibt zugleich Tipps, welche Sachen in Frage kommen könnten. Das Geschenk kann dann direkt vom Mobiltelefon aus verschickt werden, der Adressat wird via SMS, E-Mail oder Facebook verständigt. Der Kurs der Facebook-Aktien blieb nach dem ersten Handelstag nahezu unverändert. Eine Aktie war für 38 US-Dollar ausgegeben worden. Der Schlusskurs für die Papiere des Internet-Giganten lag bei 38,23 US-Dollar. Kurz nach dem Start des Handels an der Technologiebörse Nasdaq war der Kurs noch auf bis zu 45 US-Dollar nach oben geschnellt, ehe er im weiteren Verlauf des Handels wieder fiel.

Kurs von Facebook-Aktien nach erstem Handelstag nahezu unverändert

Facebook-Nutzer am Computer, dts Nachrichtenagentur
Foto: Facebook-Nutzer am Computer, dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Kurs der Facebook-Aktien ist nach dem ersten Handelstag nahezu unverändert geblieben. Eine Aktie war für 38 US-Dollar ausgegeben worden. Der Schlusskurs für die Papiere des Internet-Giganten lag bei 38,23 US-Dollar.

Kurz nach dem Start des Handels an der Technologiebörse Nasdaq war der Kurs noch auf bis zu 45 US-Dollar nach oben geschnellt, ehe er im weiteren Verlauf des Handels wieder fiel. Die Meinungen der Analysten gehen in Sachen Facebook weit auseinander: Manche halten die Unternehmensbewertung durch die Investoren angesichts der nackten Zahlen für gnadenlos übertrieben. Andere Investoren argumentieren, dass Facebook aufgrund der hohen Bedeutung im sozialen Leben von Millionen Menschen rund um den Globus nicht mit nüchternen Zahlen bewertet werden könne. Die Bedeutung von Kleinaktionären, die Facebook-Aktien kaufen wollen, weil sie das soziale Netzwerk selbst täglich stundenlang nutzen, dürfe nicht unterschätzt werden, hieß es.

Verzögerungen bei Nasdaq zum Facebook-Börsenstart

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die elektronische US-Handelsplattform Nasdaq hat zum Börsenstart von Facebook offenbar Probleme bekommen, den öffentlichen Handel zu einzuleiten. Nachdem eigentlich für 17 Uhr deutscher Zeit (11 Uhr Ortszeit New York) die erste Kursfeststellung erwartet worden war, war 20 Minuten später noch immer kein Handel mit Facebook-Aktien möglich. Als Grund wurde die enorme Nachfrage nach den Aktien des sozialen Netzwerks genannt.

Im Vorfeld waren Aktien zu 38 US-Dollar ausgegeben worden.

Verzögerungen bei Nasdaq zum Facebook-Börsenstart

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die elektronische US-Handelsplattform Nasdaq hat zum Börsenstart von Facebook offenbar Probleme bekommen, den öffentlichen Handel zu einzuleiten. Nachdem eigentlich für 17 Uhr deutscher Zeit (11 Uhr Ortszeit New York) die erste Kursfeststellung erwartet worden war, war 20 Minuten später noch immer kein Handel mit Facebook-Aktien möglich. Als Grund wurde die enorme Nachfrage nach den Aktien des sozialen Netzwerks genannt.

Im Vorfeld waren Aktien zu 38 US-Dollar ausgegeben worden.

Erste Facebook-Börsenkurse bei rund 42 US-Dollar

New York/Frankfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Internetkonzern Facebook ist am Freitag an der Börse gestartet und nach der Vorzeichnungsphase nun für jedermann handelbar. Die ersten öffentlichen Kurse bei der elektronischen Handelsplattform Nasdaq in New York lagen bei rund 42 US-Dollar je Anteilsschein. Auch in Frankfurt soll der Handel in wenigen Minuten aufgenommen werden.

Die dts Nachrichtenagentur sendet gleich weitere Details.

Facebook an der Börse gestartet

Facebook-Nutzer am Computer, dts Nachrichtenagentur
Foto: Facebook-Nutzer am Computer, dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der Internetkonzern Facebook ist am Freitag an der Technologiebörse Nasdaq gestartet. Kurz darauf nahmen auch alle deutschen Börsen den Handel mit Facebook-Aktien auf. Es war nach Angaben der Börse Frankfurt das erste Mal, dass eine Aktie direkt am Tag der Erstnotierung im Ausland auch in Frankfurt handelbar gemacht wurde.

Nachdem in der Vorzeichnungsphase Aktien zu 38 US-Dollar pro Stück abgegeben wurden, lagen die ersten Kursfeststellungen in New York bei 42,05 US-Dollar pro Aktie, ein Zugewinn von 10,7 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq hatte die erste Kursfeststellung wegen der großen Nachfrage um eine halbe Stunde auf 11:30 Uhr New Yorker Zeit (17:30 Uhr deutscher Zeit) verschieben müssen. In Frankfurt wurden gegen 17:32 Uhr zum Stückpreis von rund 33,50 Euro die ersten Facebook-Aktien verkauft, kurz darauf gab der Kurs leicht nach. Facebook-Gründer und Hauptaktionär Mark Zuckerberg hatte bereits um 6:30 Uhr Ortszeit (15:30 Uhr deutscher Zeit) am Firmensitz im kalifornischen Menlo Park vor rund 500 Mitarbeitern den Knopf für die Eröffnungsglocke der Technologiebörse Nasdaq gedrückt, wo die Aktien rund zwei Stunden später erstmals öffentlich gehandelt wurden. Die Freude der Mitarbeiter dürfte nicht gespielt gewesen sein, viele von ihnen sind mit dem Börsenstart selbst erheblich wohlhabender geworden, da Facebook bereits in der Vergangenheit auch die eigenen Mitarbeiter oft mit Aktien bezahlt hat. Die Meinungen der Analysten gehen in Sachen Facebook weit auseinander: Manche halten die Unternehmensbewertung durch die Investoren angesichts der nackten Zahlen für gnadenlos übertrieben. Andere Investoren argumentieren, dass Facebook aufgrund der hohen Bedeutung im sozialen Leben von Millionen Menschen rund um den Globus nicht mit nüchternen Zahlen bewertet werden könne. Die Bedeutung von Kleinaktionären, die Facebook-Aktien kaufen wollen, weil sie das soziale Netzwerk selbst täglich stundenlang nutzen, dürfe nicht unterschätzt werden, hieß es.

Erste Facebook-Kurse mit Spannung erwartet

Menlo Park/New York (dts Nachrichtenagentur) – Mit Spannung werden die ersten Kursfeststellungen für die Facebook-Aktie erwartet. Facebook-Gründer und Hauptaktionär Mark Zuckerberg läutete um 9:30 Uhr New Yorker Zeit (6:30 Uhr Ortszeit, 15:30 Uhr deutscher Zeit) am Firmensitz im kalifornischen Menlo Park vor hunderten von Mitarbeitern die Eröffnungsglocke der Technologiebörse Nasdaq. Ab 17 Uhr deutscher Zeit werden die ersten Kursfeststellungen für die Facebook-Aktie erwartet.

Kurz darauf soll der Handel auch an deutschen Börsen möglich sein. In der Vorzeichnungsphase waren die Aktien für 38 US-Dollar abgegeben worden. An deutschen Börsen wurden jedoch bereits den ganzen Tag über Briefkurse zwischen 56 und 60 Euro gestellt, ohne dass jedoch ein Handel effektiv durchführbar war. Sollte sich dieser Preis nach Aufnahme des Handels halten, entspräche dies einer Verdoppelung des Aktienwertes am ersten Handelstag und ebenso einer Verdoppelung des rechnerischen Firmenwertes auf dann rund 200 Milliarden US-Dollar.

US-Medien: PC-Hersteller Hewlett-Packard erwägt Abbau von bis zu 30.000 Jobs

New York (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Technologiekonzern Hewlett-Packard erwägt US-Medienberichten zufolge den Abbau von tausenden Jobs. In verschiedenen US-Medien war dabei von 25.000 bis 30.000 Stellen die Rede. Hewlett-Packard hatte zuletzt vor allem Probleme im Kerngeschäft mit PCs in den schwarzen Zahlen zu bleiben.

Dabei sind unter anderem Tablet-Computer und Smartphones für die sinkenden Absatzzahlen verantwortlich. US-Medien zufolge wolle HP-Chefin Meg Whitman die Umbaupläne am kommenden Mittwoch vorstellen. Viele der Jobs sollen offenbar in der Sparte Unternehmensdienstleistung abgebaut werden. Einem Teil der Angestellten solle ein freiwilliges Ausscheiden aus dem Unternehmen vorgeschlagen werden. Hewlett-Packard wollte die Berichte bislang nicht kommentieren.

Umfrage: Fast drei Viertel aller deutschen Internetnutzer in sozialem Netzwerk angemeldet

Facebook, dts Nachrichtenagentur
Foto: Facebook, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Fast drei Viertel (74 Prozent) aller Internetnutzer in Deutschland sind in einem sozialen Netzwerk angemeldet, zwei Drittel nutzen sie auch aktiv. Das ergab eine Umfrage des Hightech-Branchenverbandes Bitkom. Starke Unterschiede gibt es nach dem Alter: 85 Prozent der 14 bis 29-Jährigen nutzen die Netzwerke aktiv, 65 Prozent der 30 bis 49-Jährigen und 46 Prozent in der Generation 50-plus.

Das am häufigsten genutzte soziale Netzwerk ist Facebook. 45 Prozent der Internetnutzer in Deutschland sind dort aktiv. Es folgen Stayfriends mit 17 Prozent, Wer-kennt-wen mit 12 Prozent und StudiVZ mit 6 Prozent. Die deutschen Internetnutzer verbringen inzwischen 16 Prozent ihrer Onlinezeit bei Facebook. Ein Jahr zuvor waren es erst 4 Prozent.